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4. Seenachtskonzert Kollersee AM RHEIN bei Otterstadt (Pfalz) Brühl (Baden)

Datum: 02. August 2019
Beginn: 19:00 Uhr
Ende : 22:00 Uhr
Ort: Camping Kollersee, Kollerinsel 2, 68782 Brühl, ,
Preis: Konzertkarte - Picknick nicht vergessen - Kinder 10,00 € (6-18 Jahre), Familienkarte 55,00 €, Einzelkarte 25,00 € €
Beschreibung: 

www.saloniker.de/wassermusik

Patrick Siben und seine STUTTGARTER SALONIKER verwandeln den Kollersee am Otterstädter Altrhein in eine sympathische Konzertarena, ganz im Stile der großen Klassik Open Airs.
Das Salonorchester spielt - mit klassischen Instrumenten von einer schwimmenden Bühne aus - live, ganz ohne Verstärker, Wassermusiken und Gondellieder von Barock bis zur Moderne.
Das Publikum wird gebeten gemütliche Decken mitzubringen und sich am nahen Ufer niederzulassen. Dort, am Badestrand von Inselcamping Kollersee, gleich neben dem Segelclub Kollersee lauschen die Gäste der leichten klassischen Muse und Unterhaltungsmusik der Vollblutmusiker - gerne auch beim Picknick mit der ganzen Familie.

Das Konzert selbst gliedert sich in drei Teile mit zwei Pausen,
in denen das Publikum das mitgebrachte Picknick genießen und die meist selbstgemachten Köstlichkeiten mit denen der Nachbarn vergleichen und austauschen kann.

Mit Funiculi-Funicula wird in italienischer Feststimmung das Konzert eingeläutet.
In der ersten Konzerthälfte spielen die Saloniker venezianische Gondellieder von Mendelssohn, Leoncavallo und Amadei, der See mutiert zur adriatischen Lagune. Mit den mondän-melancholischen Walzern "Sur la plage" und "Barcarole" von Emile Waldteufel entsteht eine Stimmung wie in einem Fin-de-siécle-Strandbad. Aufregender Höhepunkt ist die Ouverture zur romantischen Oper "Die Matrosen". Hier fängt Friedrich von Flotow auf naturalistische Art unterschiedlichste Stimmungen des Ozeans ein und setzt sie in Beziehung zu den Stimmungen der Seefahrer.

In der Pause inspizieren die Musiker die Picknickkörbe, fressen sich durch und stärken sich für die nächste Runde. Das Publikum, das ohnehin wieder einmal viel zu viel eingepackt hat, läßt dies mit sich machen.

In der zweiten Konzerthälfte lassen sich die Saloniker zu Klängen der Wassermusik nur so treiben. "Dolce vita" und "far niente" greift um sich. Das einzigartige Werk barocker Unterhaltungsmusik von G.F.Händel bekommt im Saloniker-Sound wieder seine ursprüngliche Bedeutung der meisterlichen Entspannung: Ein wahrhaft königliches Vergnügen.
 
Der dritte Teil ist das ausgedehnte Finale eines wundervollen Abends. Unerhört, die intimen Klänge der sinfonischen Konzert-Ouvertüre "Die Hebriden" von Felix Mendelssohn-Bartoldy, dargeboten vom feinen Salonorchester. "Eine Nacht in Venedig", ein Gipfel italienischer Opernkunst des Wiener Walzerkönigs Johann Strauß. Jetzt kann nur noch Schwanensee von Peter Tschaikowski die Stimmung überhöhen. Das Publikum schwebt.     
"Kommt jetzt der Schwan?" würde Loriot fragen. Er kommt. Denn um Zugaben sind die Saloniker nie verlegen.   
 
Das Publikum wird gebeten, Decken und gefüllte Picknickkörbe mitzubringen.